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Initiation ins Menschsein Wildniscamp auf Sardinien Wildnispädagogik Naturverbindung Kreis

Initiation ins Menschsein

Wildniscamp auf Sardinien

25. Oktober – 7. November 2026

Wie wollen wir eigentlich leben?

Wir leben vernetzter als je zuvor.

Und fühlen uns oft getrennt.

Getrennt von der Natur.
Getrennt voneinander.
Und manchmal sogar von uns selbst.

Was wäre, wenn wir für zwei Wochen aus dem gewohnten Alltag aussteigen und diese Frage nicht nur theoretisch diskutieren – sondern gemeinsam erforschen?

 

Draußen.
Mit unseren Händen.
Am Feuer.
Im Kreis.
In Gemeinschaft.

Ein Forschungs- und Erfahrungsraum für ein neues Miteinander.

Warum dieses Projekt?

Nach einer Woche Wildniscamp, Retreat oder Festival beginnt oft genau das zu entstehen, wonach wir uns sehnen:

Vertrauen.

Verbundenheit.

Gemeinschaft.

Die Masken fallen.

Menschen zeigen sich.

Man wächst zusammen.

Und genau dann ist es vorbei.

Wir fahren nach Hause.

Zurück in unseren Alltag.
Zurück in alte Strukturen.
Zurück in alte Muster.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl:

Du hast etwas Tiefes erlebt.
Etwas hat sich bewegt.
Du hast dich verbunden gefühlt.

Und kaum bist du wieder zu Hause, beginnt der Alltag alles wieder zu überlagern.

Genau hier setzt unsere Idee an.

Wir wollen nicht einfach noch ein weiteres Wochenendseminar veranstalten.

Wir wollen einen Raum öffnen, in dem Gemeinschaft über einen längeren Zeitraum wirklich entstehen darf.

Zwei Wochen.

Genug Zeit zum Ankommen.

Genug Zeit, um sich wirklich kennenzulernen.

Genug Zeit für Nähe, Reibung, Konflikte, Versöhnung und Vertrauen.

Genug Zeit, um nicht nur über Gemeinschaft zu sprechen, sondern sie tatsächlich zu leben.

Unsere Vision

Wir leben in einer Zeit, in der wir so vernetzt sind wie nie zuvor – und uns gleichzeitig oft tief voneinander getrennt fühlen.

Viele Menschen spüren die Sehnsucht nach etwas anderem.

Nach mehr Echtheit.

Nach Natur.

Nach Gemeinschaft.

Nach Zugehörigkeit.

Nach einem Ort, an dem sie nicht funktionieren, leisten oder etwas darstellen müssen.

Sondern einfach Mensch sein dürfen.

 

Wir glauben nicht, dass wir bereits wissen, wie ein ideales Zusammenleben aussieht.

Und genau deshalb nennen wir es ein Forschungsprojekt.

 

Wir wollen gemeinsam ausprobieren.

Wie entsteht Vertrauen?

Wie können Menschen miteinander leben, ohne sich gegenseitig ihre Freiheit zu nehmen?

Wie treffen wir Entscheidungen?

Wie gehen wir mit Konflikten um?

Wie teilen wir Verantwortung?

Wie können wir uns gegenseitig unterstützen, ohne uns voneinander abhängig zu machen?

Wie können wir in und mit der Natur leben – und gleichzeitig etwas zurückgeben?

Wir kommen nicht mit einem fertigen Konzept.

Wir bringen Erfahrungen, Werkzeuge und unterschiedliche Hintergründe mit.

Und dann schauen wir gemeinsam, was entsteht.

Nicht perfekt.
Aber echt.

Was erwartet dich?

Kein durchgetaktetes Seminarprogramm.

Keine Dauerbespaßung.

Kein Programm, bei dem du von einem Workshop zum nächsten rennst.

Sondern Zeit.

Zeit, anzukommen.

Zeit, einfach zu sein.

Zeit, gemeinsam zu leben.

Vielleicht beginnen wir den Tag in Stille.

Vielleicht sitzen wir lange am Feuer.

Vielleicht fahren wir gemeinsam ans Meer.

Vielleicht gehen wir klettern.

Vielleicht bauen oder restaurieren wir eine Jurte.

Vielleicht schnitzen wir Löffel.

Vielleicht arbeiten wir gemeinsam im Garten oder an einem anderen Projekt.

Vielleicht kochen wir über dem Feuer.

Vielleicht verbringen wir Stunden im Redekreis.

Vielleicht musizieren wir.

Vielleicht tanzen wir.

Vielleicht lachen wir.

Vielleicht weinen wir.

Vielleicht begegnen wir einem Konflikt.

Vielleicht uns selbst.

Wir wissen nicht genau, was in diesen zwei Wochen entstehen wird.

Und genau das gehört zum Konzept.

Wir wollen nicht alles vorher wissen.

Wir wollen einen Raum schaffen, in dem etwas entstehen darf.

Kreiskultur

Vielleicht unser wichtigstes Werkzeug unserer gemeinsamen Zeit ist der Kreis.

Wir wollen Räume schaffen, in denen Menschen wirklich zuhören.

Nicht nur darauf warten, selbst wieder zu sprechen.

Nicht sofort Lösungen anbieten.

Nicht bewerten.

Sondern einfach da sein.

Sprechen.

Zuhören.

Wahrnehmen.

Auch Kleingruppen (Clans) und Zweiergespräche dürfen Raum bekommen.

Und immer wieder kommen wir zurück in den großen Kreis.

Gemeinschaft bedeutet für uns nicht, dass alle gleich sind.

Sondern dass Unterschiede nebeneinander existieren dürfen.

Naturverbindung

Wir wollen Natur nicht nur als schöne Kulisse erleben.

Wir wollen uns wieder als Teil von ihr erfahren.

Barfuß gehen.

Feuer machen.

Im Freien schlafen.

Mit Erde arbeiten.

Wasser holen.

Holz bearbeiten.

Kochen.

Den Tag und die Nacht wieder stärker wahrnehmen.

Wetter.

Wind.

Sonne.

Regen.

Kälte.

 

Und vielleicht entdecken wir dabei etwas, das eigentlich nie verschwunden war:

Unsere eigene Natur.

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Sardinien

Sardinien ist nicht einfach nur der Ort, an dem dieses Camp stattfindet.

Die Insel selbst ist Teil der Erfahrung.

Berge.

Meer.

Wilde Landschaften.

Alte Kulturen.

Wind.

Sonne.

Erde.

Und mittendrin Bidde Monti – unser Ort in der Nähe von Tertenia.

Ein Platz mit Geschichte, Potenzial und viel Raum für das, was entstehen möchte.

Wir wollen nicht nur von diesem Ort nehmen.

Wir wollen ihm auch etwas zurückgeben.

Pflegen.

Bauen.

Gestalten.

Leben.

Und herausfinden, wie ein gegenseitiger Austausch zwischen Mensch und Land aussehen kann.

Für wen ist das Camp?

Für Menschen, die spüren, dass es auch anders gehen könnte.

Für Menschen, die Gemeinschaft nicht nur konsumieren, sondern mitgestalten möchten.

Für Menschen, die sich nach Natur sehnen.

Nach echten Begegnungen.

Nach einem langsameren Rhythmus.

Nach Tiefe.

Nach Leichtigkeit.

Nach Menschen, mit denen sie sich wirklich zeigen können.

Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, dich einzubringen, sind wichtiger als jede Vorerfahrung.

Was dieses Camp (nicht) ist

Kein Festival.

Kein Survival-Training.

Kein klassisches Seminar.

Keine Pauschalreise.

Keine Dauerbespaßung.

Und auch kein Ort, an dem andere alles für dich organisieren.

Es ist ein Raum, den wir gemeinsam gestalten.

Ein Experiment.

Ein Forschungsfeld.

Ein Stück gemeinsames Leben.

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Unsere Säulen

Initiation

Den Mut haben, Neues zu beginnen.

Aus dem Gewohnten heraustreten.

Sich auf Unbekanntes einlassen.

Neue Erfahrungen machen.

Sich selbst begegnen.

Integration

Erfahrungen verkörpern und mit ins Leben nehmen.

Nicht nur intensive Momente sammeln.

Sondern verstehen, was sie mit uns machen.

Was bleibt?

Was möchte verändert werden?

Was möchte mit nach Hause?

Kreation

Gemeinsam erschaffen.

Mit unseren Händen.

Mit unseren Herzen.

Mit unseren Talenten.

Mit dem, was jeder Einzelne mitbringt.

Organisatorisches

Zeitraum

25. Oktober – 7. November 2026

Mindestaufenthalt

5 Tage

Unterkunft

Wir schlafen im eigenen Zelt, unter einem Tarp oder dem Sternenhimmel.

Ein bis zwei Leihzelte stehen zur Verfügung.

Falls du keine Ausrüstung hast, finden wir gemeinsam eine Lösung.

Verpflegung

Jeder bringt Lebensmittel für seinen eigenen Bedarf mit.

Vegetarisch/vegan und wenn möglich in bio-Qualität.

Vor Ort wird alles zusammengelegt.

Wir kochen und essen gemeinsam.

Anreise

Die Anreise ist am einfachsten mit dem Auto über Livorno.

Von dort geht es mit der Nachtfähre nach Olbia.

Anschließend sind es etwa drei Stunden bis Bidde Monti bei Tertenia.

Von München aus solltest du insgesamt ungefähr 24 Stunden Reisezeit einplanen.

Vor dem Camp vernetzen wir die Teilnehmenden über eine Telegram-Gruppe miteinander, sodass Fahrgemeinschaften entstehen können.

Integration

Zwei Wochen in der Natur können viel bewegen.

Aber was passiert danach?

Wir wollen dich damit nicht einfach wieder zurück in deinen Alltag schicken.

Deshalb gehört für uns auch die Zeit nach dem Camp zum Prozess.

Im Anschluss an das Camp laden wir zu virtuellen Redekreisen ein. Dort gibt es Raum, die Erfahrungen nachklingen zu lassen, Erkenntnisse zu teilen und gemeinsam zu schauen:

Was hat sich bewegt?

Was möchte ich mit nach Hause nehmen?

Was möchte ich in meinem Alltag verändern?

Und wie kann das, was im Camp entstanden ist, auch im „normalen“ Leben weiterleben?

Denn Integration bedeutet für uns nicht, das Erlebte festzuhalten.

Sondern es Schritt für Schritt in das eigene Leben einfließen zu lassen.

Das Camp endet – die Forschungsreise muss es nicht.

Häufige Fragen

Brauche ich Wildniserfahrung?

Nein. Offenheit und die Bereitschaft, dich auf Gemeinschaft einzulassen, sind wichtiger.

Muss ich die ganzen zwei Wochen bleiben?

Nein. Der Mindestaufenthalt beträgt fünf Tage.

Sind Kinder willkommen?

Ja. Kinder sind ein selbstverständlicher Teil lebendiger Gemeinschaft.

Darf ich meinen Hund mitbringen?

Grundsätzlich ja.

Allerdings leben bereits drei Hunde vor Ort, die dort zu Hause sind.

Deshalb ist uns wichtig, dass mitgebrachte Hunde sozialverträglich sind und ein harmonisches Miteinander möglich ist.

Bitte sprich das vor deiner Anreise mit uns ab.

Brauche ich ein eigenes Zelt?

Idealerweise ja. Falls nicht, können wir gemeinsam schauen, ob jemand aus dem Stamm ein Zelt zur Verfügung stellen kann.

Was passiert, wenn ich mich zurückziehen möchte?

Auch Rückzug gehört für uns zu Gemeinschaft.

Du musst nicht ständig dabei sein.

Es gibt Raum für dich.

Für Spaziergänge.

Für Stille.

Für Alleinsein.

Gleichzeitig wünschen wir uns die Bereitschaft, immer wieder in die Gemeinschaft zurückzukehren.

Deine Wertschätzung

Ein anderer Umgang mit Geld

Geld gehört zu unserem Leben – und ist gleichzeitig oft etwas, das Menschen voneinander trennt.

Wir möchten hier einen anderen Umgang damit ausprobieren: offener, ehrlicher, verbundener und wertschätzender.

Wir wollen niemanden aufgrund seines Geldbeutels ausschließen. Gleichzeitig braucht auch unser Camp Ressourcen, Zeit, Material und die Energie vieler Menschen.

Deshalb gibt es für deine Wertschätzung eine Orientierung anhand eines Tagespreises:

 

Erwachsene

40–70 € pro Tag

Kinder und Jugendliche

20–35 € pro Tag

Kinder bis 3 Jahre sind frei!

Der Mindestaufenthalt beträgt 5 Tage. Du kannst deinen Beitrag also ganz einfach anhand der Anzahl der Tage berechnen, die du bei uns bist.

Zusätzlich fällt für jeden Erwachsenen eine Anmeldegebühr von 50 € an, die vorab bezahlt wird. Erst mit Eingang der 50 € ist deine Anmeldung verbindlich und dein Platz gesichert. Die Bankverbindung bekommst du nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars. Bei einer Absage deinerseits - aus welchen Gründen auch immer -  kann die Anmeldegebühr leider nicht zurückerstattet werden.

Innerhalb der jeweiligen Preisspanne darfst du selbst entscheiden, welcher Betrag für dich stimmig ist und zu deiner aktuellen finanziellen Situation passt.

Und falls selbst diese Preisspanne für dich gerade nicht machbar ist, sprich mit uns. Wir finden gemeinsam eine Lösung.

Denn für uns ist ein klares Ja wichtiger als ein dicker Geldbeutel.

Und wenn du gerade richtig in Fülle bist und dein Herz sagt, dass du mehr beitragen möchtest, dann gib gerne über die Preisspanne hinaus. Damit ermöglichst du auch Menschen, die gerade weniger geben können, diese wunderbare Erfahrung.

So darf Geld wieder zu etwas werden, das verbindet, statt zu trennen.

Wie läuft es ab?

Bitte bring deine Wertschätzung in bar zum Camp mit. Zu Beginn des Camps gibst du den Betrag, den du für dich gewählt hast.

Und am Ende nehmen wir uns noch einmal einen Moment Zeit zum Nachspüren:

Was habe ich bekommen?
Was hat diese Zeit für mich bewegt?
Und fühlt sich der Betrag, den ich gegeben habe, noch stimmig an?

Wenn du das Gefühl hast, dass du deine Wertschätzung noch einmal angleichen möchtest, darfst du das tun.

Nicht aus Pflicht.

Sondern aus Verbundenheit.

Fördermitgliedschaft

Das Camp findet im Rahmen des Vereins AllOne e.V. - Verein für Kultur, Bildung und Lebenskunst statt.

Für die Teilnahme am Camp und den Aufenthalt auf dem Vereinsgelände ist für Erwachsene eine Mitgliedschaft erforderlich.​

Mit dem Überweisen deiner Anmeldegebühr ist die Fördermitgliedschaft im Verein für ein Jahr beglichen. 

Mehr über den Verein erfährst du vor Ort.

Im Wildniscamp gab es kein Rauschen der Welt mehr, sondern nur noch das ehrliche Knistern des Feuers, das Dach aus Sternen und die pulsierende Erde unter mir. Das Land hat mich gelehrt, dass wahre Kraft im Empfangen liegt und dass Heilung genau dort beginnt, wo wir den künstlichen Lärm verstummen lassen. In der Stille zwischen den Pflanzen und Steinen habe ich nicht nur die Wildnis da draußen berührt, sondern meine eigene Weiblichkeit wiederentdeckt.

Ich bin nicht als dieselbe zurückgekehrt. Sardinien hat ihre ungezähmte, heilsame Tiefe in mir eingepflanzt – als lebendiges Wissen darum, wer ich in meinem innersten Kern wirklich bin.

Julia

Und das sind wir

Hinter dem Projekt steht ein vielseitiges Team mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen.

Was uns verbindet, ist unsere gemeinsame Liebe zum Leben und zur Wahrhaftigkeit.

Wir bringen unterschiedliche Werkzeuge mit – aus Naturverbindung, Wildnispädagogik, Schamanismus, Körperarbeit, Musik, Tanztherapie, Gemeinschaftsbildungsprozessen, persönlicher Entwicklung und vielen ungewöhnlichen Lebenswegen.

Wir wollen dabei nicht die Lehrer sein, die bereits alles wissen.

Wir wollen mit euch gemeinsam forschen.

Du hast noch Fragen?

Nicht alles lässt sich auf einer Website beantworten.

Wenn du spürst, dass dich das Camp ruft, du aber noch Fragen hast oder einfach erst einmal mit einem Menschen sprechen möchtest, melde dich gerne direkt bei Johannes, unserem Ansprechpartner für das Wildniscamp:

zeitzlerjohannes@googlemail.com

+49 151 28934292

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Ich möchte mich (und meine Liebsten) für das Camp anmelden!

Anmeldung

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