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Über mich

Und was machst du so?

Wie sehr habe ich diese Frage immer gehasst! Nur ganz selten habe ich sie wenigstens ansatzweise adäquat beantwortet. Hier ein Versuch:

32 Jahre lang habe ich mein Glück im Außen gesucht und es meist auch gefunden. Zwar war dieses Glück nur von kurzer Dauer, doch habe ich mir einfach möglichst bald die nächste Dosis spendiert: Reisen, Parties, Klettern, Skitouren usw.

Irgendwann habe ich dann eines meiner großen Ziele, einen meiner "Träume" nicht erreicht: die Ausbildung zum Bergführer. Meine Skitechnik hat um's Arschlecken nicht gereicht! Dann kam Corona und hat mir und meinem Getriebensein eine Zwangspause verabreicht. Dazu einmal Fremdverlieben, ein innerer, scheinbar unlösbarer Konflikt und daraufhin das Beenden meiner achtjährigen, "gut funktionierenden" Beziehung an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich genauso gut eine Familie hätte gründen können.

Von nun an habe ich meinen Fokus ENDLICH vom Außen in mein Inneres verlagert, zumindest war dies der Anspruch. Die Worte Oshos haben mir in meinen dunkelsten Momenten immer wieder MUT gemacht. Schnell kam ich von Osho zu Tantra und von Tantra zur Tantramassage. Statt der Ausbildung zum Bergführer habe ich mit der Ausbildung zum Tantramasseur begonnen. Kontrastreicher könnte ein Werdegang nicht sein: vom leistungs- und zielorientierten Extrembergsteigen zum absichtslosen, liebevollen "der Weg ist das Ziel". 

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich willkommen gefühlt, so wie ich bin! Meine neuen Lieblingsthemen waren plötzlich neben Osho, Tantra und der Tantramassage die Themen Beziehungen, Gefühle, Emotionen, Kommunikation usw. Doch v.a. wollte ich herausfinden, was denn eigentlich diese LIEBE, von der immer alle reden, wirklich ist. In den wenigsten Tantramassagen, die ich in dieser Zeit empfangen durfte, bin ich in meine Lust gekommen. Die meisten haben mich im wahrsten Sinne des Wortes so tief berührt, dass ich knallhart mit meinen viel zu lange aufgestauten Emotionen konfrontiert wurde. Anfangs hielt ich einfach die Luft an und konnte diese noch hinunterschlucken. Erst durch bewusstes Atmen durften all die Tränen, die so lange schon geweint werden wollten, schließlich fließen. 

Von der Tantramassage bin ich zum substanzfreien, bewussten Tanzen gekommen: Ecstatic Dance. Auch das musste ich erst lernen, Stichwort Hemmungen. Die Contact Improvisation wurde kurz darauf zu einem meiner liebsten Lern- und Übungsfelder und erinnerte mich sehr stark an Übungen, die ich bisher nur aus dem Tantra kannte. 

Dann ging ich zu meinem ersten Singkreis und durfte die heilsame Wirkung des gemeinsamen Singens und des Meine-Stimme-entdeckens-und-erhebens kennenlernen. Pflanzenreisen lehrten mich, wie sich bedingungslose Liebe anfühlt. Nun war das Ziel endgültig klar!

Es folgte die krasseste Beziehung meines Lebens! Die einen nennen es toxische Beziehung, die anderen karmische Beziehung oder auch Dualseelenprozess. Ja was denn nun? Meiner Meinung nach gibt es keine Zufälle im Leben, jede Begegnung hat einen Sinn - die eine mehr, die andere weniger - und aus jeder kann man etwas lernen, wenn man dazu bereit ist. Je größer der Match zwischen zwei Menschen, die noch eine Lernaufgabe in ihrem Leben zu bewältigen haben - also die allermeisten -, desto größer das Lernpotential. Unser Match betrug 100%! So bin ich mit dieser jungen, attraktiven Frau von heute auf morgen durchgebrannt, sie war für mich wie Heroin! Vom Himmel in die Hölle in nur einem Jahr, kurz darauf sind wir mit Vollgas an die Wand gefahren... Mein "Ein und Alles" war plötzlich weg, mein Leben ein einziger Trümmerhaufen, hatte ich doch fast alles für diese Frau aufgegeben! Statt bedingungsloser Liebe musste ich erst noch erfahren, wie es ist, von einem Menschen zu 100% emotional abhängig zu werden. Symbiosetrauma nennt man das, worunter wohl die meisten Menschen mehr oder weniger leiden. Ich lernte meine Angst vor dem Tod kennen und musste erst wieder das eigenständige Gehen lernen, Schritt für Schritt. Doch seitdem geht es in meinem Leben langsam, aber stetig bergauf! Weniger ausschließlich im Außen, mehr im Inneren und folglich auch im Außen, denn: Harmonie im Inneren schafft Harmonie im Außen, nicht andersrum. Die Zauberwörter heißen wohl Loslassen, Hingabe, Dankbarkeit, Verantwortung, Selbstfürsorge und v.a. Selbstliebe. 

Jeder Mensch ist ein ganzes Dorf von inneren, verletzten Kindern unterschiedlichen Alters. Solange wir uns von diesen symbiotischen Verstrickungen aus der Kindheit nicht lösen und anfangen, für UNSER Leben die volle Verantwortung zu übernehmen, leben wir ein Leben, das nicht das Unsere ist, sondern wohl eher das der eigenen Mutter oder des eigenen Vaters. Hierfür braucht es eine klare Entscheidung und Bereitschaft, ein JA zu allem, was ist!

Ach ja, während dieser für mich sooo lehrreichen Beziehung habe ich die Ausbildung zum Wildnispädagogen absolviert. Der Plan war, mich mehr mit der Natur zu verbinden, mit meiner jetztigen Ex-Partnerin eine Jurte zu bauen, eine Familie zu gründen und darin einfach, naturverbunden und zufrieden bis ans Ende unserer Tage zu leben. Nicht im Traum hätte ich mir vorstellen können, wie transformativ und deshalb zwangsweise auch schmerzhaft diese Zeit für mich werden soll. Von der Begegnung mit einer pechschwarzen Kreuzotter an Tag 1 der Ausbildung, die spirituell betrachtet dafür steht, sich Schicht für Schicht zu häuten, zur Begegnung mit einer neugierigen und verspielten Kohlmeise, deren Lebensfreude höchst ansteckend ist! Hinter dem Schmerz wartet Licht und Liebe, lass uns Hand in Hand mutig in diese Richtung gehen! Es lohnt sich!

In Liebe und Verbundenheit,

Michi

Qualifikationen und Selbsterfahrungen

Auch wenn mich das Leben selbst am meisten gelehrt hat und IMMER WIEDER LEHREN WIRD,

hier ein Auschnitt meiner bisherigen Qualifikationen & Selbsterfahrungen:

Kernelemente meiner Arbeit

1

Alleinsein & Stille

Die beiden Endgegner gleich vorweg! Im Alltag sind wir eigentlich nie wirklich allein und in Stille. Wir lenken uns ununterbrochen mit allerlei Nichtigkeiten ab, sodass wir nicht mit uns selbst konfrontiert werden. In meiner Arbeit lade ich das Alleinsein und die Stille ein: in Maßen, die dich fordern, aber nicht überfordern.

2

Eigenverantwortung & Grenzen

Wir wollen uns als Erwachsene begegnen. Somit übernehmen wir selbst die Verantwortung für UNSERE Gefühle und Emotionen, anstatt anderen die Schuld dafür zu geben, sprich die Verantwortung abzugeben. Allerdings bedeutet dies nicht, dass wir uns alles gefallen lassen müssen. Respektiere und kommuniziere deine Grenzen! Wenn du das (noch) nicht kannst, darfst du es lernen.

3

Einfachheit & Langsamkeit

Deine hohen Ansprüche und Erwartungen, an mich, aber v.a. an dich selbst, sowie deinen Alltagsstress und dein Getriebensein darfst du sehr gerne daheim lassen. Weniger Haben und Machen, mehr Sein! Deine Reise vom Kopf in dein Herz und zu deiner Seele braucht neben der Bereitschaft v.a. Zeit. Jeder auch noch so kleine Schritt in die richtige Richtung ist alle Mühen wert!

4

Ganzheitlichkeit

Für mich ist selbstverständlich, ganzheitlich zu arbeiten. Wir sind nicht unser Verstand, wir sind so viel mehr! Bei mir darfst du deinen Körper ganz neu entdecken, du darfst lernen, deinen Geist zu beobachten, und mit deiner Seele in Berührung kommen.

5

Körpergewahrsein

Der Zugang zu unseren Emotionen, zum Geist und zur Seele über unseren Körper hat es mir besonders angetan. Warum? Weil es dich so schnell mit allem, was ist, konfrontiert! In Kombination mit bewusstem Atmen darfst du deine (zu) lange aufgestauten Emotionen endlich fühlen. Dies ist v.a. für uns Männer der Weg in ein(e) ganz neue(s) Leben(digkeit).

6

Musik & Tanz

Ich liebe Musik! Bewusst eingesetzt kann Musik Räume öffnen bzw. dir erleichtern, diese Räume, die endlich betreten werden möchten, zu öffnen. Hineingehen musst du allerdings selbst. Das Gleiche gilt für's Tanzen. Was ist noch schöner als Musik oder Tanz? Klar, beides miteinander zu verbinden!

7

Natur

In der Natur, der großen Lehrmeisterin, habe ich mich schon immer am allerwohlsten gefühlt. Deshalb wollte ich sie in meinen 20ern vor dem Menschen schützen, heute weiß ich (nicht aus schlauen Büchern, sondern aus eigener Erfahrung): Wir Menschen sind Teil der Natur! Schaden wir ihr, so schaden wir uns. Ich betrachte es als eine meiner Hauptaufgaben im Leben, Menschen dabei zu begleiten, sich wieder mit ihrer wahren Natur zu verbinden.

8

Spiegel

Um dich selbst zu erkennen, musst du nur in den Spiegel schauen. Spiegeln kann dich ein längerer Aufenthalt in der Natur, die offene und ehrliche, somit verletzliche Begegnung mit einem oder mehreren Menschen - achtsam, absichtslos und liebevoll als absolute Grundvoraussetzung -, meine Wenigkeit oder eben ein ganz gewöhnlicher Spiegel.

9

Tiefe & Verbindung

Small Talk und Oberflächlichkeiten waren mir schon immer ein Graus und wird es in meiner Arbeit nicht geben. Dafür Tiefe sowie Verbindung auf allen Ebenen - körperlich, geistig, seelisch! Nur aus der Verbindung zu uns selbst gehen wir in den Kontakt mit unserer Umwelt. Verlieren wir unsere Verbindung, gehen wir aus dem Kontakt, um uns erneut mit uns selbst zu verbinden.

Du möchtest noch mehr über mich erfahren?

Folgende Podcast-Folgen sind eine sehr gute Möglichkeit, um mich und mein Wirken besser kennenzulernen. Viel Freude und Herzöffnung beim Lauschen!

Tantra vom Kopf ins Herz

Interview mit Michi von LIEBEVOLL VERWILDERN

Herzöffner Podcast Spotify Tantra Tantramassage Naturverbindung Wildnispädagogik Dualseele

Der Bauwagen am Rande des Waldes

Michis einfaches und naturverbundenes Leben

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Zurück zur Natur

Interview mit Michi Mayer

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Schau dir gerne auch den Beitrag vom YouTube-Kanal Peace Love & Om

über mein einfaches, freies und naturverbundenes Leben

im Bauwagen am Rande des Waldes an:

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