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  • AutorenbildMichi

Vancouver 2

Viel zu viel ist schon wieder passiert im Land der Freiheit, was frueher oder spaeter in Vergessenheit geraten koennte. Am Samstag und Sonntag habe ich endlich meine beiden letzten Famtrips im J-Rigging bestanden! Somit bin ich jetzt offiziell ein Whitewater Rafting Guide auf dem legendaeren Thompson River… Zudem wurde am Samstagabend die bisher wildeste Kumsheenparty gefeiert! Zuerst durften wir dem sehr talentierten und sympathischen Kuenstler Ari Neufeld lauschen. Spaeter: Nice und seine 13 Bachelorettes. Cabin Tent und der Apfel. Schattenshow. Rednecks aus Calgary. Lagerfeuer. “Me gustas tu” im Staff House. Ian.

Von Sonntag bis Dienstag habe ich zusammen mit dem Murphy und der Justine ein Teen Camp geleitet: Sieben super nette, outdoorenthusiastische 15- und 16-Jaehrige aus Vancouver, Victoria und der Sunshine Coast. Lagerfeuer, Campen, Slacklinen, Klettern, Abseilen, Kayaken, Mountainbiken, Raften, … Leider hat unser Oberhaeuptling unsere hervorragende Arbeit nicht anerkannt, nur das wenige Negative gesehen und sich somit schlussendlich leider als A… herausgestellt, was nicht nur mich ziemlich angepisst hat…

Aus diesem Grund hiess es an unserem Wochenende wieder: Raus aus dem Busch, hinein in den Grossstadtdschungel. Ab nach Vancouver!!!  Konnte unser epischer Roadtrip nach Kamloops noch einigermassen in Worte gefasst werden, so fehlen mir jegliche, um unseren Roadtrip nach Van zu beschreiben. Trotzdem ein Versuch: Nach zwei Mitfahrgelegenheiten mit Kumsheenlern sassen wir am Hell’s Gate des Fraser River fest. Eine weitere Kumsheenlerin hat uns wieder zurueck nach Lytton gebracht. Zwei Freigeister von Salt Spring kennengelernt. Mit dem Greyhound nach Vancouver. Die meisten Hostels schienen ausgebucht zu sein. Egal, erstmal Pizza! Junkie… Bar. Krasse Umstellung. Bier half uns. Einen Haufen nette Maedels kennengelernt. Akrobatisches Saufspiel. 50 Dollar verzecht. Schlafmoeglichkeit suchen. Park. Ploetzlich wache ich auf: “Murphy!” Sprinkler haben nicht nur die Gruenflaechen, sondern vor allem uns von oben bis unten durchnaesst. Umgezogen. Diesmal haben wir im Sand unter einem Spielplatzgeraet geschlafen. Ueber uns ein waschechter, bewegungsloser Hobo, sprich Penner. Komisch, irgendwie wird meine Schulter immer naesser. Wurscht. Ploetzlich springt Murphy auf: “Michi!” Saemtliches Sprinklerwasser hat unseren neuen Schlafplatz in einen kleinen See verwandelt. Der Hobo wusste, warum er auf und nicht unter dem Spielgeraet schlaeft… Man merke zudem, lasse in einer Grossstadt wie Vancouver nie dein Bier unbeaufsichtigt!

Am naechsten Tag haben wir zuerst die Hektik Downtowns aufgesaugt. Sushi!!! Ab Mittag waren wir am Nackt-/Hippie-/Studentenstrand Wreck Beach, unserem eigentlichen Ziel fuer diesen Roadtrip. Sonnenschein. Etliche Nackerte. Wunderschoener Strand. Wohl ueber 20 Grad Wassertemperatur (Pazifik!!!). Wir gingen es gechillt an! Popo braeunen. Warmes Bier, kuehles Bier. Baden. Cider. Leute aus Ontario, Quebec und Australien kennengelernt. Zum ersten Mal in meinem Leben, Bier von einer Nackerten gekauft. Da gibt man gerne Trinkgeld. Tauschgeschaefte. “Lime Margaritas”. Inzwischen war der ganze Strand voller Nackerte. Jung, alt, Glatzkopf, Rasta, weiss, schwarz… Ueberall roch es nach BC. “We are in paradise”, “Heaven on earth”. Den Cops unsere Wiener gezeigt. Peruanische Empanadas! Schokolade!!! Der Hoehepunkt war der wohl schoenste Sonnenuntergang meines Lebens! Jamsession mit elektrischer Gitarre und unzaehligen Trommeln. Die Leute tanzten und schrien, alle flippten aus, die Musiker spielten umso dramatischer. “Trommelnder Adam”, “Weirdos”, Japaner im Wasser, altes Ehepaar, Pfandsammler mit Oakleyskibrille… Ich bin mir sicher, Pachamama hat uns an diesem Tag ein paar Sekunden extra Sonnenschein geschenkt. Danach haben alle applaudiert. Die Cops haben schliesslich die Party gesprengt. “Streikender Adam”. Gar nicht so leicht, nach einem typischen Wreck Beach Besuch die unzaehligen Stufen hinauf zur Strasse zu bewaeltigen… Strampelnder Schwarzer. Mit einem bunten Haufen zum Liquor Store. Die schwaebelnde Englaenderin Katy kennengelernt. Lustige Busfahrt. Spontanes Happening in einem “backyard” im Univiertel. John Lennon. 1969. Jimi Hendrix. Den netten, kletternden und Biologie studierenden Leo aus Innsbruck kennengelernt. Nostalgie. Cops, weshalb wir unser Happening auf den Golfplatz verlagert haben. Sprinkler. Schlafsaecke und Big Surf. Schlaf der Gerechten zwischen Traum und Wirklichkeit. Regentropfen haben Murphy und mich gegen 5 Uhr geweckt. Ab zum Greyhound. Die Fuenf Stunden Busfahrt nach Lytton wurden hauptsaechlich schlafend ueberstanden… Wreck Beach, der schoenste Ort auf Erden, der 19. Juli 2012, der wohl schoenste Tag meines Lebens. Was bleibt ist ein SONNENBRAND.

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