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  • AutorenbildMichi

Rurrenabaque

Ich habe mich also doch noch dazu entschlossen, in den bolivianischen Amazonas zu fahren. Die Fahrt dorthin mit dem Bus hat gut ueber 20 Stunden gedauert und war mehr als abenteuerlich. Hat man sein Gesicht auch noch so fest an die Fensterscheibe gedrueckt, man sah oft nichts als gaehnende, bis zu 400 Meter tiefe Leere – von einer Strasse fehlte jede Spur!

Rurrenabaque, von den Einheimischen kurz Rurre genannt, ist ein nettes, kleines Touridorf mitten im Dschungel und es wimmelt nur so von Israelis. Auf einer 3-Tagestour haben wir so einiges erlebt: wir haben Piranhias gefischt, eine Anaconda gefangen, sind mit Delfinen geschwommen und konnten Krokodile, Schildkroeten, Affen, Voegel und die groesste, bis zu 50 Kilogramm schwere Ratte dieser Welt bewundern.

Danach ging es wieder mit dem Bus zurueck nach La Paz. Netterweise hat mir der 38-jaehrige Achmed aus der Tuerkei Fruehstueck, Mittagessen und Abendessen gezahlt, da ich mit ihm am Abend zuvor zu viel Geld versoffen habe. Lang lebe die muslimische Gastfreundschaft!

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