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Parque Nacional Pan de Azúcar

Wir blieben die kommenden Tage weiterhin den ausgetretenen Touristenpfaden fern und machten uns am Donnerstag auf den Weg nach Chañaral, um von dort aus in den Parque Nacional Pan de Azúcar zu gelangen. Dieser Nationalpark – an der Küste gelegen – ist für seine außergewöhnliche Flora und Fauna bekannt, weshalb wir uns beim Wandern sehr wunderten, da wir abgesehen von etlichen Kakteen, Sträuchern, Füchsen und ein paar Guanacos weit und breit nichts gesehen haben. Man muss bedenken, dass weiter landeinwärts auf gleicher geographischer Lage überhaupt nichts mehr wächst. Wir befinden uns inzwischen nämlich in der Atacama-Wüste, der trockensten Wüste der Erde. Die Flora im Nationalpark “ernährt” sich ausschließlich von dem dortigen Küstennebel.

Chile

Nicht nur wir hatten Hunger.


Die erste Nacht haben wir am Strand geschlafen, die Zweite irgendwo in den Bergen. Wir sind zwei Tage lang durch den ganzen Park gewandert, mussten unser gesamtes Wasser selber tragen und unseren Proviant auf Kakteen aufhängen, damit sich die frechen, kleinen Füchse nicht darüber hermachten. Ein ordentliches Lagerfeuer war an den Abenden sowieso Pflicht. Am letzten Abend haben wir in einem kleinen Fischerdorf sogar frischen Fisch aus dem Pazifik gegessen.

Chile

Lagerfeuer am Pazifik


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