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Parque Nacional Nevado Tres Cruces

Lange ist es her, seitdem ich das letzte Mal in mein Tagebuch geschrieben habe, und nun weiß ich auch nicht so recht, wo ich anfangen soll. Ich habe die letzten Tage so viel erlebt, so viel gesehen, so viele Leute kennengelernt, und einfach nicht die Möglichkeit gehabt, zu schreiben. Doch alles der Reihe nach:

Am Mittwoch sind wir, Christoph und ich, von Copiapó aus, einer kleinen, von Touristen nicht oft besuchten Stadt, in der es mehr Straßenköter als Menschen gibt – so kam es mir zumindest vor -, mit einem Jeep in den Parque Nacional Nevado Tres Cruces gefahren. Die Tour war zwar nicht ganz billig, aber jeden Cent wert. Wir haben den Salar de Maricunga, den am südlichst gelegenen Salzsee der Erde, gesehen, wir haben an der Laguna Santa Rosa, einer wunderschönen Lagune auf 3.800 Metern, Mittag gegessen, wir sind auf 4.500 Metern mit 110 km/h durch die Landschaft geschossen – abartig, wo man mit einem Allradgetriebe überall problemlos fahren kann -, wir haben den Ojos del Salado, den mit 6.891 Metern höchsten Vulkan der Erde und zugleich höchsten Berg Chiles, bewundert und wir waren auf 4.300 Metern sowohl in einer kochend heißen Thermalquelle als auch in der eiskalten Laguna Verde, dessen Farbe die Definition von Türkis ist, baden. Der Tag war demnach die totale Reizüberflutung.

Chile

Laguna Verde


Wir waren zwölf Stunden unterwegs und haben 520 km und locker über 10.000 Höhenmeter zurückgelegt. Sehr anstrengend, aber absolut empfehlenswert.

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