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  • AutorenbildMichi

Lytton 11

Das wohlverdiente Wochenende steht vor der Tuer, drei Tage Freiheit!!! Zeit, um die letzten, adrenalingefuellten Tage Revue passieren zu lassen:

Am Samstagabend fuhren Tom, Mary, Kimbo, Murphy und ich nach getaner Abend Richtung Sueden… Auf dem Dach zwei Kayaks, im Kofferraum Kimbos Raft. Unser Ziel: der tobende, donnerende, rumpelnde Nahatlach. Viel Wasser, Wellen, Wellen, Wellen!!! Adrenalinversprechend. Anfangs war Mary an den Oars, schliesslich Murphy, ich paddelte vorne links um unser Leben! Einer meiner zwei besten Raftingtrips ever (neben der Landecker Schlucht bei Hochwasser)!!! Vollgepumpt bis oben hin mit Adrenalin und mit einer Kiste Kokanee auf der Rueckbank war es ein Leichtes mit den Anderen, seit frueh abends Feierenden gleichzuziehen. Das Staff House durfte seine bisher wildeste Party miterleben! Zumindest fuer die Saison 2012… Tanzen auf den Tischen, Dubstep, Lichtershow, Countrymusik. Beschwerden von Gaesten am naechsten Tag. Selbst im Busch ist man vor diesen Spiessern nicht sicher, weshalb wir in Zukunft auf die andere Seite des Highways oder runter zum Rattle Snake Beach muessen, wenn uns der Busch mal wieder zuviel wird und wir unseren Ausgleich brauchen. Inzwischen wohnen im Staff House etwa zehn bis elf Kumsheenler, wobei immer wieder Teilzeitguides, Videographer, Freunde und Freunde von Freunden vorbeischauen, so dass es halt einfach hin und wieder passieren kann, dass sich die Kueche in einen Dancefloor verwandelt…

Seit Tagen besessen von den Nicoamen Falls bzw. von den bis zu 100 Meter hohen Felswaenden drumherum, habe ich es gestern endlich geschafft, mich dort abzuseilen. Mit dabei: Kimbo und Murphy. Da Murphys Seil nicht annaehernd zum Boden reichte und bei solch einer beschissenen Felsqualitaet – mein geliebtes Karwendel ist im Vergleich dazu ein Kletterparadies – jegliche selbstgebauten Abseilstaende in der Waend einem Suizidversuch entspraechen, musste ich wieder am Seil hochkraxeln. Es regnete staendig kleine Felsbrocken, meine Angst, ich koennte wohl einem groesseren Felsen zum Opfer fallen, war durchaus berechtigt. Wie Kimbo es so schoen ausdruecken wuerde war es “fuckin’ intense”. Alles in allem ein zwar dummes, aber trotzdem unvergessliches Unternehmen, von dem zudem ein sehr lustiges Video existiert…

Morgen geht es trampend Richtung Kamloops, da ich eine kanadische Social Insurance Number brauche. Auf dem Weg dorthin werden mehrere Klettergaerten abgegrast.

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