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  • AutorenbildMichi

Buenos Aires 2

Gestern haben wir einen Gewaltmarsch durch verschiedene Stadtteile gemacht und im Großen und Ganzen die wichtigsten “Touristenattraktionen” gesehen. Beispielsweise waren wir in La Boca, einem der ärmeren Vierteln in der Nähe des Zentrums, wo es eine Straße namens Caminito mit ganz vielen bunt angemalten Häusern gibt und wo Tango getanzt wird. Man kann sich wohl vorstellen, wie touristisch überlaufen diese Straße ist – ein Café nach dem anderen, Tangotänzer lassen sich für Geld fotografieren, … Andere Sehenswürdigkeiten waren unter anderem der Puerto Madero und die Gegend um den Plaza de Mayo.

Der gestrige “Vorfall” mit dem Frühstück war unser Fehler: Die Uhr vom Maggi ging eine Stunde nach. Dennoch wird das Frühstück um Punkt 10:00 Uhr abgeräumt. Da sind sie dann auf einmal pünktlich, die unpünktlichen Südamerikaner!

Des Weiteren haben wir schon viele sehr nette Leute im Hostel kennengelernt: unzählige Brasilianer, einen Schweizer aus Davos, der daheim als Landwirt und Zimmerer arbeitet, sich aber auf Weinbau spezialisieren möchte, weshalb er zwei Monate in Chile in der Nähe von Concepción auf einem Weingut arbeiten wird, sowie zwei Kanadier. Es ist ein Kommen und Gehen. Eine der Dinge, die mir so gut am Reisen gefällt, ist, dass man Leute aus der ganzen Welt kennenlernt, E-Mail-Adressen austauscht und – auch wenn man viele von ihnen wahrscheinlich nie wieder sehen wird – somit Kontakte, die den ganzen Erdball umspannen, knüpfen kann. Es ist nie schlecht, Kontakte zu haben!

Mit zwei Brasilianern aus Rio de Janeiro und dem Schweizer waren wir gestern Abend unterwegs. Maggi und ich sind dann schließlich mit anderen Leuten aus einem anderen Hostel in einen der angesagten Clubs namens Crobar gefahren, um das Nachtleben von Buenos Aires mitzuerleben. Fazit: es gibt keinen großen Unterschied zu beispielsweise München – gleiche Musik, gleiche Leute, unverschämt hohe Preise (kleine Flasche Corona für 15 Pesos, also 5 Dollar). In diesem Club habe ich zufällig eine Deutsche wiedergetroffen, die ich in Florianópolis kennengelernt habe. So viel zum Thema “Zufall” – wobei der Großraum Buenos Aires hat ja nur 13 Millionen Einwohner!

Die anschließende Taxifahrt war hingegen sehr groß! Unser Taxifahrer war ein gebürtiger Italiener, der bisschen deutsch sprechen konnte und in seiner Kindheit sichtlich viel Apfelstrudel gegessen hat. Im Radio lief unter anderem “Sultans Of Swing” von Dire Straits in voller Lautstärke, woraufhin ich mit “ESO me gusta”, “DAS gefällt mir (und nicht der Scheiß, der in den Clubs immer läuft, wobei ich zugeben muss, dass es sich auf elektronische Musik einfach am besten tanzen lässt)”,  antwortete.

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