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  • AutorenbildMichi

Baños 2

Gestern war ein unglaublich ereignisreicher Tag: Anne, Stefan und ich haben uns Mountainbikes ausgeliehen und sind damit ins ueber 20 Kilometer entfernt liegende Río Verde gefahren. Vorbei an unzaehligen Wasserfaellen ging es hauptsaechlich bergab. Mit einer Seilbahn sind wir zu einem Wasserfall auf der anderen Seite des Tales gefahren, wo wir leckere Forelle, die wir vorher selbst aus einem Teich angeln mussten, fuer 2,50 Dollar gegessen haben. Frischer geht es nicht! In Río Verde haben wir schliesslich noch einen sehr schraegen, gebuertigen Franzosen namens Antonio kennengelernt, den es nach einer gescheiterten Ehe nach Ecuador verschlagen hat. Fuer mich die personifizierte Liebe – vielleicht war es sogar Jesus persoenlich! Zurueck nach Baños hat uns ein Truck mitsamt den Raedern gebracht.

Danach war es Zeit fuer etliche Cuba Libres – die Limetten dafuer haben wir am Nachmittag im Wald gepflueckt. Irgendwann bewegten wir uns Richtung Disco, waehrend Stefan und ich “Anton aus Tirol” lauthals zum Besten gaben. Auf Deutsch singend haben wir so einen Ecuadorianer namens Damian auf der Strasse kennengelernt, in dessen Wohnung wir schliesslich gefreigeistert haben. Er sprach perfekt Deutsch, da er vier Jahre lang in Bonn lebte und dort in einer Metalband Gitarre spielte. Unter anderem haben sie schon Jack Slater, mit deren Lead-Gitarrist er befreundet ist, supportet. Kurz: Ein Ecuadorianer hat uns Rammsteinlieder in perfektem Deutsch auf seiner Gitarre vorgespielt. Kaum zu glauben!

Er und seine polnische Freundin(?) begleiteten uns zur besten Disco der Stadt, wo wir die Einheimischen beim Gringa-Hunting beobachten. Am Ende wurde mir der Discobesuch allerdings zuviel und ich fiel gegen 3.00 Uhr in mein Bett.

Heute haben wir nichts gemacht, lediglich gegammelt. Vielleicht geht es morgen nach Quito.

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